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Bildungspolitik Niedersachsen

 

 

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Studie der Bildungssituation in Niedersachsen im Jahr 2010

 

"Unsere Bildungspopulation wird von Generation zu Generation dümmer."
Thilo Sarrazin, Vorstand Bundesbank, Oktober 2009

 

  • Lehrer sind alles „Faule Säcke“. Hat Schröder doch recht?

 

Nach der Bildungsstudie der UNESCO im Jahre 2000 liegt Deutschland auf Rang 21 im internationalen Vergleich. Dies war jedoch eine positivistische Fehlmessung.

 

Wäre es möglich gewesen, das in millionenschwerer nachmittäglicher Nachhilfe erworbenen Wissen herauszurechnen, läge Deutschland eher am Ende der Weltrangliste. Denn in den Vergleichsländern Finnland, Slowenien, Mexiko u. a. gibt es keine Nachhilfekultur.
 
Seit 40 Jahren wird die Verantwortung für den langsamen aber stetigen Abstieg des deutschen Schulsystems zwischen Lehrern und Politikern hin und hergeschoben, von denen wieder gern das Milieu, die Eltern oder das Fernsehen verantwortlich gemacht werden.
Aber keine Firma kann seine Kundschaft für seine Erfolglosigkeit verantwortlich machen.
Kinder sind wie sie sind. Sie zu verändern wurden Lehrer eingestellt und hoch bezahlt.
 
Aber nicht nur für die Wissensvermittlung, sondern auch zur Wahrnehmung eines wesentlichen Teils der Erziehung wurden die Lehrer eingestellt, insbesondere, wenn Eltern ihren Anteil nicht wahrnehmen (Was übrigens viel seltener ist als die Presse uns glauben machen will).
Verantwortung übernehmen, heißt , die Schuld nicht anderen zuschieben.

 

Weitere Verschlechterung 2009

 

Das britische „Times Higher Education Supplement“ Ranking benannte die 200 besten Universitäten der Welt. Unter den ersten 50 ist keine deutsche Universität zu finden.
Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Technische Universität München – die beiden wurden vor zwei Jahre zu Elite-Universitäten gekürt und mit Milliardenbeträgen gefördert – haben sich im Vergleich zu 2007 deutlich verschlechtert. Die LMU fiel von Rang 65 auf 98, die TU fiel um elf Ränge auf Platz 78.

 

Anmerkung: Ein klarer Beweis, dass mehr Geld direkt in die Verschlechterung führt. In diesem Fall extrem deutlich. Auch wenn das oberflächlich betrachtet unglaublich erscheint. Offensichtlich bewegen sich Lehrer und Professoren in einem solchen Wohlstand und beamtenrechtlicher Sicherheit, dass Anstrengung im Beruf als nicht mehr standesgemäß oder notwendig erscheint.
Ohne Konkurrenzeinführung maßlos Geld in die Bildungssysteme zu pumpen ist völlig kontraproduktiv, weil sich auch alle Unfähigen und Lustlosen daran bedienen können und auf diese Weise sogar eine Belohnung für ihre Erfolglosigkeit erhalten.

Jedes dritte Unternehmen könne Ausbildungsplätze nicht oder „nur unterhalb der betriebsüblichen Anforderungen“ besetzen. Die Mehrzahl der 600 befragten Firmen gab an, dass sich die Reife der Bewerber in den vergangenen Jahren verschlechtert habe. Schmidt in Hannoversche Allgemeine, 15.08.2009

 

Klartext: Also alle, teils millionenschweren Aktionen der Landesregierungen der vergangenen Jahre führten letztlich nur zu gravierender  weiterer Verschlechterung des deutschen Bildungsniveaus.

 

Das Bundesbildungsministerium streut zwar sogar Milliarden, generiert aber nachweisbaren weiteren Rückschritt in der Bildung. Ideologiefreie Eltern könnten sich die Frage stellen, ob wir nicht ohne Bildungsministerien in Bund und Ländern  bildungsmäßig heute weiter wären.

 

Alle Maßnahmen der letzten Jahre waren also erfolglos. Alles wirkungsloser milliardenschwerer Aktionismus, weil kein Politiker bereit ist, die wirklichen Probleme der deutschen Bildungslandschaft zu  erkennen, da er sich wohl nicht vorstellen kann, wie er einen aussichtsreichen Verbesserungsvorschlag  ohne persönlichen Schaden (Abwahl) überstehen könnte.

 

Und daran ändert sich auch 2010 und wohl auch in Zukunft absolut nichts. Auch die neue politische Kombination Grüne/CDU in Hamburg  will, dass Kinder zukünftig zwei Jahre länger bis zur sechsten Klasse zusammen lernen (dies ist im völlig desolaten Land Berlin schon seit Jahren üblich), und dann sollen auch noch die Eltern bei der Schulwahl in ihrer Entscheidung von seit Jahrzehnten erfolglosen Lehrern bevormundet werden. Nichts weiter als Aktionismus ahnungsloser Politiker. Die konsequente Fortsetzung völlig erfolgloser Jahrzehnte.

 

 

Eigentlich ist es unvorstellbar, wieso nach so erdrückender, gravierender Kritik seit Jahrzehnten noch niemals eine einzige seriös gemessene Verbesserung eingetreten ist, die Bildungsbewertungen dagegen ständig schlechter ausfallen. Lediglich innerhalb Deutschlands werden durch ständig wechselnde Messungen positive Augenblickserfolge gesucht und publikumswirksam bejubelt.

 

Bei den Kultusministern stieß die Kritik der OECD am deutschen Bildungssystem aber auf wenig Interesse. Die ersten Analysen einer vergleichbaren Lehrerstudie seien dort „kommentarlos verschwunden“.

 

(Schleicher, Organisator der PISA-Studie in Welt am Sonntag am 12.09.04) 

 

Anm.: Da viele der deutschen Landeskultusminister selbst Lehrer sind, scheinen diese das Hauptproblem einer Bildungsreform zu sein. 

 

Wer Bildungsreform will, muss wohl die deutsche Verfassung ändern!!

 

Im Nachkriegsdeutschland machten sich viele Männer Gedanken, wie eine legale Machtkonzentration wie durch Hitler in Zukunft verhindert werden könnte.

Ein Gedanke war die Gewaltenteilung. Gesetzgebung (Parlamente), die Rechtsprechung (Richter) und die ausführende Gewalt (also überwiegend die Beamten) sollten sich gegenseitig kontrollieren und darauf achten, dass keine Seite gegen den Willen der Mehrheit zu viel Macht im Staate erhält. 

Der damalige amerikanisch Militärgouverneur Lucius Clay war klug genug, einen Passus einzufügen, dass keine Person in zwei oder gar drei Gewalten gleichzeitig arbeiten dürfe. 

Leider schaffte es Konrad Adenauer, diesen Zusatz zu vermeiden. So sitzen heute eine Vielzahl von beamteten Lehrern (ausführende Gewalt) gleichzeitig als Politiker in den Parlamenten (Gesetzgebung) und machen Gesetze über Arbeitszeit und Bezahlung für sich selbst.

 

Die Gewaltenteilung ist in Deutschland somit real nicht mehr existent. Und die Folgen sind fatal.

 

Seit 40 Jahren schaffen es die beiden einflussreichsten Berufsgruppen ( beamtete Lehrer und Rechtsanwälte) in fast allen Parlamenten jede Leistungskontrolle ihrer Gruppen und Transparenz Ihrer Arbeit erfolgreich zu verhindern.

 

Auch ein strotzend unfähiger und fauler Anwalt, der noch nie im Leben einen Prozess gewonnen hat, bekommt das gleich hohe Honorar wie ein fleißiger, guter Anwalt, und zwar immer ohne Rücksicht auf den Ausgang des Prozesses. Eine Einsicht in seine Anwaltserfolge ist nirgendwo zu bekommen.

 

Das gleiche gilt für einen völlig unfähigen, faulen Lehrer. 

 

Dies ist eine scharf gehütete, letzte rein sozialistische Insel in unserer sonst leistungsorientierten Umwelt. 

 

Aber auch in der Zukunft wird sich daran leider nichts ändern. 

 

Denn auch heute sitzen in fast allen Entscheidungsämtern der Ministerien für Lehrerarbeitszeit und -bezahlung wieder Lehrer. In der letzten niedersächsischen Regierung war der Ministerpräsident, Kultus- und Finanzminister und andere, dazu Landtagspräsident und Bundesbildungsministerin - alles Lehrer. Alle sind an einem komfortablen Lehrerdasein interessiert, in das Minister und Abgeordnete nach einer Abwahl als Politiker bequem zurückkehren wollen. 

 

Wie weit Machtmissbrauch dabei schon geht, ist an vielen so genannten Gutachten zu erkennen, die von Lehrern in Ministerämtern in Auftrag gegeben werden. 

 

Bei einem vom Land Nordrhein-Westfalen für 400 000 DM in Auftrag gegebenen Gutachten (Kultusministerin war natürlich Lehrerin) wagte niemand der „Forscher“ den Arbeitsaufwand der Lehrer wirklich zu prüfen (Die Lehrer protestierten sofort). Man verständigte sich auf einen Fragebogen, den die Lehrer selbst ausfüllen durften. Münchhausen lässt grüßen.

 

Hannoversche Allgemeine am 21.10.2004:

Die schlechten Nachrichten über deutsche Schulen reißen nicht ab. Schulabgänger bekommen in Deutschland auch von den einstellenden Betrieben immer schlechtere Zeugnisse. Nach einer Umfrage des INFO-Instituts in den Unternehmen im Auftrage des Magazins „Wirtschaftswoche“ ist das Leistungsniveau nach der PISA – Studie weiter gesunken.

 

Anm: Auch die neue christdemokratische Regierung in Niedersachsen zeigt sich in Schulangelegenheiten leider absolut erkenntnisresistent. Publikumswirksam wurden 2500 zusätzliche Lehrer eingestellt, obwohl die Steigerung der Lehrerzahl in den letzten 40 Jahren noch niemals eine Verbesserung der Schulleistungen erbracht hat, weil analog die Liste der Unterrichtsbefreiungen für Lehrer in gleichem Maße gestiegen ist. Statistisch ist heute bereits jeder zweite Lehrer lebenslang vom Unterricht befreit 

These: Solange Lehrer in die Politik gewählt werden, wird es wohl keine wirkliche Bildungsreform geben! 

 

Ein(e) LehrerIn verdient im Leben im Durchschnitt 4,5 Millionen DM! 

 

Eine wirklich gehaltene Unterrichtsstunde kostet ca. 1000 DM . 

 

Die Lehrer unterrichten pro Arbeitstag im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 2,5 Stunden.

 

Was denkt die Öffentlichkeit wirklich über Lehrer? 

 

Viel zu viele Lehrer in Deutschland!

 

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