Presse
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Weitere
"Fortschritte" im Sommer 2010
Fernsehen
als Dienstunfall
Mehr Geld macht
nicht schlauer
Bundesländervergleich
2010
Lehrerin
als Hasenneurotikerin
Handwerk
sucht in Polen Lehrlinge
Bildungsgipfel
2008
Vera
- Schon die Fragen nicht verstanden
Lehreranzahl
in 2015
Studentenqualität
April 2010
Jugendliche
keine Grundqualifikation - April 2010
Waffenkauf
auf Klassenfahrt
Weiter
Unterrichtsausfall 2010
Lehrerin
verbessert Klausuren
Schulpsychologen
Verbändewucherung
"Giftanschlag" mit Pizzastück?
Asyl
in USA wegen deutscher Schule
Landeseinsparungen Nds ab 2010
150.000 Lehrer
überflüssig
Schulsystem am Ende
Modernes Wissen
Gewerkschaftslehrer lässt Unterricht ganzjährig
ausfallen
Schulsysteme spielen überhaupt keine Rolle
Schulangst
Lehrerqualität entscheidet alles
30 %
Unterrichtsausfall ist normal
Abituraufgabenstellung falsch
Weiter
Verschlechterung 2009
Burnout ist clever
Überstunden in den Herbstferien abbummeln
Unterrichtsfrei für 50.000 Lehrer durch G8
Lehrerin darf allein arbeiten
Schulen privatisieren
Kultusminister abschaffen
Lehrer melden sich krank
Sanierung Berliner Schulen
Verfassungsschutz bei Unfähigkeit
Lehrerstrafen bei schlechten Noten
Lehrerempfehlungen
Rektor nach mutmaßlichen Betrug in Schulaufsicht versetzt
Sechs Jahre nichts gemerkt
Zu faul für Pausenaufsicht
Reformen
Bildung rückläufig
Ganztagsanwesenheit
Beamtentum
Falsche Berufswahl
Rektor lässt 60 % seines Unterrichts über Jahre ausfallen
Lehrereinkommensvergleich 2008
Weitere
"Fortschritte" im Sommer 2010
Ein Referendar an einer deutschen Schule hat seine Erfahrungen
aufgeschrieben.
Die Klasse setzt sich aus 28 Schülern zusammen. 19 davon muslimisch
(Türken, Araber, Perser), 5 russisch/osteuropäisch und 4 Deutsche. Gerade mal
3 weibliche Schüler dabei.
- zugehört wird nicht,
- selbst einfachster Unterrichtsstoff will nicht verstanden werden /
Gegenmaßnahmen: sich dem Niveau anpassen (kein Erfolg, das Niveau wird nur noch
schlechter), gute Unterrichtsmaterialien besorgt (kein Erfolg, wird nicht
angenommen), leichte Hausaufgaben mit Lösungshinweise gegeben (kein Erfolg,
werden nicht gemacht), Schüler durch Tests oder an die Tafel holen und in
Leistungsdruck setzen (kein Erfolg, Nichtskönnen ist cooler)
- Hausaufgaben werden kollektiv nicht gemacht, zu Beginn hatten vier Schüler
(deutsch!!!) wenigstens die Aufgaben versucht zu erledigen, wurden daraufhin
aber von den Mitschülern beim Vortragen oder Abgeben ausgebuht, mit
Gegenständen beschmissen und fortlaufend gemobbt / Verweis zum Direktor (kein
Erfolg)
- Mobbing der Deutschen Schüler / Gegenmaßnahme: Sofort eingeschritten und die
Täter zurechtgewiesen (kein Erfolg, deutsche Schüler haben sich seit diesem
Vorkommnis nicht mehr am Unterricht beteiligt und sich duckmäuserisch
verhalten, sich immer wieder mit Gegenständen beschmeißen lassen und seither
nichts gelernt, wobei ich aufgrund ihrer versuchten Motivation zu Beginn auf
Interesse oder zumindest Pflichtbewusstsein schließen muss)
- es wird untereinander nicht in Deutsch gesprochen / Gegenmaßnahme: Zur Rede
stellen, auf Diskussion einlassen und zurechtweisen (kein Erfolg, Zitat: »Warum
söllen wir hier Deutsch spreschen? Wir spreschen doch hier eh alle Türkisch
und in 50 Jahren wird eh keiner von eusch Deutschen Schweinefressern Deutsch
spreschen und ihr müsst unsere Sprache lernen«)
Anm.: Vielen Dank an Frau Claudia Roth, dass sie mit Ihrer uermüdlichen
Migrationsförderung unser Land kulturell so bereichert hat. Es wird wohl Zeit,
sich, zumindest mit Kindern, langsam für Auswanderung zu interessieren.
Übrigens: knapp 700.000 haben es im letzten Jahr schon getan

Fernsehen
als Dienstunfall
Der Lehrer aus Stuttgart will mit einer Klage erreichen, dass ihm der Amoklauf
an seiner Schule in Winnenden vom 11. März 2009 als Dienstunfall anerkannt
wird. Er lag allerdings zur Tatzeit im Krankenhaus und erfuhr von dem Amoklauf
aus dem Fernsehen. Seine Ärzte diagnostizierten daraufhin bei ihm eine
posttraumatische Belastungsstörung. Die Gewerkschaft für Erziehung und
Wissenschaft (GEW) unterstützt das Ansinnen des Lehrers.
Letztlich entschied das Landgericht tatsächlich zugunsten des Lehrers. Ein
Dienstunfall löst höhere Pensionen aus. Eigentlich klar. Richter sind
schließlich auch Beamte. Wir sind wohl nicht nur Papst, sondern längst auch
schon Griechenland.

Mehr
Geld macht nicht schlauer
Kaum ein Ressort in den letzten Jahren derartige Geldzuwächse erfahren. Laut
Bildungsfinanzbericht stiegen die Ausgaben der öffentlichen Haushalte binnen 13
Jahren um gut 23 Prozent. Fast 93,5 Milliarden Euro gaben Bund, Länder und
Gemeinden 2008 für Kindergärten, Schulen, Unis und Bildungsförderung aus.
Bildungshäuptlinge empfehlen Quote von zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Im Moment liegt der Anteil – je nachdem, welche Posten hineingerechnet werden
– zwischen vier und acht Prozent.
In
Niedersachsen fordert der Präsident des Landesrechnungshofs, angesichts
drastisch sinkender Schülerzahlen (minus 20 Prozent zwischen 2007 und 2020) „8000
bis 9000 Lehrerstellen“ müssen so nicht mehr neu besetzt werden.“
Bildungsqualität
ist keine Frage des Geldes. Laut OECD geben Länder wie Australien, Finnland
oder Japan vergleichsweise weniger Geld für Bildung aus – schneiden bei Pisa
aber besser ab als Staaten mit weit höheren Bildungsetats, darunter
Deutschland.
Kleinere Klassen zum Beispiel, räumt Wößmann mit einem Klischee auf, führten
nicht dazu, dass Schüler mehr lernen. Als Wahlversprechen taugen sie allemal..
Man könnte viel Geld sparen, wenn man Klassen vergrößert – ohne dass die
Leistungen der Schüler darunter leiden.“
Als
„kontraproduktive Geldverschwendung“ sieht Wößmann das politisch mühevoll
installierte Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro pro Kind und Monat, das Bund
und Länder ab 2013 mit jährlich bis zu 1,9 Milliarden Euro belasten wird. „In
vielen Fällen wird das den Bildungserfolg eher verhindern, weil Eltern ihre
Kinder lieber zu Hause lassen, statt sie in eine anregende Bildungsumgebung zu
schicken“,
Einsparungen im vorschulischen Bereich, hält denn auch Jugendforscher Klaus
Hurrelmann für fatal. „Was wir in den ersten Jahren investieren, bringt einen
unheimlich großen Ertrag.“ In dieser Zeit ließen sich häusliche Defizite
noch am besten ausgleichen.
1083 Euro zahlte statistisch gesehen jeder Bundesbürger im Jahr 2006 für die
öffentliche Bildung
Focus Mai 2010

Bundesländervergleich
2010
Großer Unterschied zwischen den Schulen in Nord und Süd.
Als die Familie aus Niedersachsen in den Landkreis Augsburg umzog rutschten in
der fünften Klasse des bayerischen Gymnasiums die Noten der Tochter von Einsen
und Zweien bis auf Fünfen Es wurde viel mehr auswendig gelernt, der Stoff
konsequent durchgezogen, am Nachmittag hatte sie länger zu tun.
Bayern hat neben Baden-Württemberg beim neuen Ländervergleich der
Sprachkompetenz von Neuntklässlern am besten abgeschnitten, während
Niedersachsen nur im Mittelfeld landete.
„Die bayerischen Abiturienten sind sehr kompetente und fähige Leute“, meint
Heine. Er führt dies auf die scharfe Auslese in Bayern zurück, bei der pro
Jahrgang deutlich weniger Schüler zum Abitur gebracht werden als im Norden.
Gerade dies wird beispielsweise von der Lehrergewerkschaft GEW allerdings scharf
kritisiert, weil Kinder aus Arbeiter- oder Migrantenfamilien dabei oft auf der
Strecke bleiben. Dass dabei auch das Auswendiglernen etwa von Gedichten seinen
Platz hat, scheint den Schülern zumindest nicht zu schaden. 25.06.2010 / HAZ

Lehrerin
als Hasenneurotikerin
In Vechta streitet eine Lehrerin gegen ihre Exschülerin. Der Grund ist eine
einfache Hasenzeichnung auf einer Schultafel. Mit Tränen in den Augen sei die
Lehrerin aus dem Klassenzimmer gerannt.
Die Pädagogin klagt nun vor dem Gericht auf Unterlassung gegen eine Schülerin.
Die Lehrerin will erreichen, dass die Minderjährige keine Hasen mehr an die
Tafel malt.
Als der neue Klassenlehrer die Riege der Pädagogen aufzählt und auch der Name
der Klägerin fällt, will die 16-Jährige nach eigenem Bekunden nur „Oh, nee“
gesagt haben. Diese Aussage brachte wohl den Stein ins Rollen.
Die Frau, die derzeit nicht unterrichtet, hatte 2008 bereits eine andere
Schülerin wegen ähnlicher Gerüchte verklagt. Das Verfahren endete mit einem
Vergleich. Dpa 16.06.2010 /

Handwerk
sucht in Polen Lehrlinge
Wegen rückläufiger Schulabgängerzahlen in Ostdeutschland setzt das Handwerk
verstärkt auf Auszubildende aus den östlichen Nachbarländern Polen und
Tschechien. „ Die demografische Entwicklung bedrohe die Fachkräftesicherung
im ostdeutschen Handwerk. Besonders gesucht seien Nachwuchskräfte in der Region
Cottbus. Dort soll im kommenden Jahr eine Gruppe von rund 20 polnischen
Jugendlichen in einem dreimonatigen Intensivkursus auf eine Ausbildung in
Deutschland vorbereitet werden. Von Mai 2011 an ist mit der sogenannten
Arbeitnehmerfreizügigkeit auch die Ausbildung von Jugendlichen aus
EU-Beitrittsländern in Deutschland möglich. Im vergangenen Jahr konnten
Handwerksbetriebe den Angaben zufolge in den neuen Bundesländern mehr als 1000
Ausbildungsstellen nicht besetzen. 09.06.2010 /

Bildungsgipfel
2008
Die Umsetzung der Ziele des Dresdner Bildungsgipfels von 2008
Beim Krippenausbau, der Senkung der Zahl der jungen Menschen ohne Schulabschluss
und ohne abgeschlossene Ausbildung seien Fortschritte „nicht einmal in
Ansätzen erkennbar“, Bildungsforscher Klaus Klemm im Auftrag des DGB.
09.06.2010 / HAZ

Vera
- Schon die Fragen nicht verstanden
Die geistigen und politischen Auseinandersetzungen im Bildungswesen werden in
zunehmendem Maße ad absurdum geführt. Beim Projekt „Vera“
(Vergleichsarbeiten) haben in Berlin zirka 1.000 Lehrer, darunter mehrere
Schulleiter, mit Boykott gedroht, weil die Schüler mit „Migrationshintergrund“
und aus „bildungsfernen Schichten“ die Fragen angeblich nicht verstehen und
demzufolge auch nicht beantworten können.
Ursache ist jahrzehntelangen „Spaßpädagogik“ und damit zusammenhängenden
Integrations-Illusionen. Sie bestätigen die Klagen der Industrie- und
Handelskammer sowie großer Ausbildungsfirmen, die viele Lehrstellen nicht
besetzen können, weil die Bewerber zu dumm sind.

Lehreranzahl
in 2015
Die Schülerzahlen sinken, statt heute 930.000 werden es in fünf Jahren nur
800.000 sein. Schon heute sei die Ausstattung mit Lehrern großzügig – im
Vergleich zu 1970 gebe es 14 Prozent weniger Schüler, aber 40 Prozent mehr
Lehrer. Dies sei kaum zu rechtfertigen. In den kommenden zehn Jahren sinke der
Bedarf an Lehrern zwischen 8000 und 9000 Stellen, beim Abbau dieser Stellen
seien weniger Ausgaben von 500 Millionen Euro jährlich möglich empfiehlt der
Rechnungshof.

Studentenqualität
April 2010
Ich
habe auch gelitten unter den Studierenden, die mir nie in die Augen gucken oder
die nicht mal einen Aufsatz für ein Seminar lesen. Die können dann natürlich
nicht mitreden. Und das sind, aus meiner Sicht, 90 Prozent der Studierenden, die
wir hier haben. Wir sollten nicht so tun, als ob diese 90 Prozent, die sich
nicht engagieren, das Recht haben, in jedem Seminar oder in jeder Uni zu sitzen.
Das finde ich auch ungerecht den 10 Prozent gegenüber, die mit Lust und
Interesse dabei sind, das ist eine unglaubliche Blockierung.“ Ute Frevert,
Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, in der „taz“

Jugendliche
keine Grundqualifikation - April 2010
Jugendliche, die eine Lehre aufnehmen, verfügen heute mehrheitlich nicht über
die Grundqualifikationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Deutschen Industrie-
und Handelskammertag (DIHK) nach einer Umfrage bei 15.000 Unternehmen. Beklagt
werden insbesondere mangelhafte Fähigkeiten in Rechtschreibung, Lesen und
Rechnen. Darüber hinaus sei ihre soziale Kompetenz hinsichtlich Disziplin,
Teamfähigkeit und Pünktlichkeit unterentwickelt. 54 Prozent der Firmen
bemühen sich, derartige Defizite durch Nachhilfeangebote in eigener Regie zu
mildern.

Waffenkauf
auf Klassenfahrt
Eine Klassenfahrt nach Tschechien haben Schüler aus Wiesbaden zum Waffenkauf
genutzt .
Eine der Aufsichtspersonen hatte die Polizei während der Rückfahrt alarmiert
und von den Einkäufen der teils aggressiven Schüler berichtet. Von den etwa 30
Schülern hatten etwa zehn Waffen dabei. HAZ 8.3.10

Weiter
Unterrichtsausfall 2010
Acht Stunden Unterricht, sechs davon können nicht erteilt werden. „Knut
Gerschau, Elterninitiative „Landunter“ aus Hannover.
An den Schulen ist keine Luft, um Ausfälle auszugleichen“, kritisiert
stereoty und einfallslos der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft, Eberhard Brandt, und verschweigt, dass er selbst jahrelang ohne
Genehmigung seinen Plichtunterricht in Wolfsburg einfach ausfallen ließ und
somit persönlich den enormen regelmäßigen Unterrichtsausfall in Niedersachsen
mitverursacht hat. HAZ am 22.03.10

Lehrerin
verbessert Klausuren
Das ist der Traum aller Schüler. Die Lehrerin verbessert die ABI-Klausuren,
statt für Fehler Punkte abzuziehen. In einem Verfahren wegen schwerer
Urkundenfälschung verhängt das Amtsgericht Bonn eine Geldbuße von 1800 €.
Die Studienrätin fand bei den Korrekturen in der Abiturklausur 2008 so viele
Rechtschreibfehler ihrer acht Teilnehmer wie noch nie. Also korrigierte sie die
Fehler, statt sie rot anzustreichen. Der Zweitkorrektorin eines anderen
Gymnasiums aber fielen die Manipulationen auf. Das Gericht stellte das Verfahren
ein.
Anm.: Statt den Schülern rechtzeitig genug beizubringen, werden nun schon Noten
manipuliert, um Können vorzutäuschen, das es in Wirklichkeit nicht gibt.

Schulpsychologen
Wenn ahnungslose Politiker mal wieder über Bildung schwadronieren, fällt Ihnen
eigentlich immer nur mehr Personal ein. SPD und Grüne beklagen im Februar 2010
in Niedersachsen, dass auf 26.000 Schüler nur ein Schulpsychologe kommen. In
Bremen gibt es schließlich für je 7000 Kinder einen Psychologen.
Anm.: Nun ist Bremen aber bildungsmäßig das erfolgloseste Bundesland der
Republik. Bringt wohl doch nicht so viel die Psychologie. Die Personalmenge
scheint es jedenfalls nicht zu machen.

Verbändewucherung
Beliebte Auswüchse zur weiteren Unterrichtbefreiung ist die Mitgliedschaft in
irgendwelchen Verbänden, auch ohne erkennbar notwendige Funktionen. Jeder
Verband besteht natürlich aus Landes- und Bundesverband mit Vorsitzenden,
Vertreten. Schriftführern u.ä. Natürlich immer verbunden mit bis zu totaler
Unterrichtbefreiung.
Neben Deutschen Lehrerverband als Dachorganisation, verschiedene
Lehrergewerkschaften, Philologenverband, Realschullehrerverband, drei Verbände
der Berufsschullehrer, Direktorenverbände Gynasialdirektorenverbände
Studiendirektorenverband, bald dann wohl auch der Pausenaufsichtverband,
Kopiererverband u.v.m. Unterrichtet überhaupt noch jemand ?
Wohl nur einige Junglehrer unterrichten noch aus Alibigründen und
Vorzeigemodelle die Höchststundenzahl.

"Giftanschlag"
mit Pizzastück?
Eine frühere
Sonderschullehrerin hat die Landesschulbehörde
verklagt, um die Anerkennung eines Dienstunfalls zu
erreichen. Die Pädagogin war im Februar 2007 wegen
einer schweren seelischen Erkrankung in den
Ruhestand versetzt worden.
Ein Schüler habe ihr beim Hauswirtschaftsunterricht
ein Stück Pizza zum Probieren gegeben, in dem Chili
versteckt gewesen sei. Dieser von ihr als
Giftanschlag empfundene Streich habe eine psychische
Kettenreaktion ausgelöst, die schließlich zu ihrer
Dienstunfähigkeit geführt habe.
Einen Monat später stellte ihr Ehemann einen
Strafantrag gegen den Schüler, der seiner Frau das
Pizzastück verabreicht hatte. Dieser habe die
Lehrerin mit einer Zutat vergiftet.
Falls der Pizza-Vorfall als Dienstunfall anerkannt
wird, bekäme die Lehrerin zusätzlich zu ihrer
Pension noch eine steuerfreie Zulage.

Asyl in
USA wegen deutscher Schule
Nach amerikanischen
Maßstäben jedenfalls, sind sie in Deutschland
politisch verfolgt worden. „Die Deutsche Familie,
die ihre Kinder zu Hause unterrichten will, bekommt
politisches Asyl in den USA.“
Die Eltern hatten im Jahr 2006 drei ihrer fünf
Kinder aus der Grundschule genommen, weil die
Unterrichtsinhalte nicht mit ihren christlichen
Überzeugungen übereinstimmten.
Nun also befand Richter Burman/USA, dass Familien,
die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, eine
besondere soziale Gruppe seien – und dass diese „gut
begründete Angst vor Verfolgung“ in Deutschland
habe.
Ob Österreich oder Dänemark, Holland oder Frankreich
– in fast all unseren Nachbarländern wird
Hausunterricht toleriert, nur bei uns nicht.
Doch es geht nicht nur um religiöse Motive. „Manche
Eltern finden auch, dass das Leistungsniveau an den
Schulen zu niedrig ist“, sagt Gabriele Eckermann.
„Die christlichen Werte werden doch an den Schulen
vollkommen missachtet, und auch unter den
Mitschülern ist der Gruppendruck so stark. HAZ
29.01.10
Anm.: Insbesondere, wenn die Mehrheit der
Mitschüler Moslems sind.

Landeseinsparungen Nds ab 2010
Weil ein doppelter
Abiturjahrgang die Gymnasien verlässt, werden „mehrere
Hundert“ Lehrer auf ihren alten Positionen
zunächst nicht mehr gebraucht. Wallbaum in HAZ am
29.01.10
Anm.: Mal wieder ein wenig Klartext zur Verfälschung
durch die Hannoverschen Zeitung: In Wirklichkeit
sind bundesweit nach Wegfall der 13 Klasse ca.
50.000 Lehrer vom Unterricht befreit .

150.000 Lehrer
überflüssig
Nach Angaben des nds.
Bildungsministeriums wird in den nächsten 10 Jahren
die Kinderzahl um ein Fünftel schrumpfen. HAZ
21.01.2010
Anm: Wenn die Lehreranzahl angepasst werden
soll, müssten folglich in den nächsten 10 Jahren
150.000 Lehrerstellen wegfallen.

Schulsystem am Ende
Anna Thalbach in
Tagesspiegel/Berlin am 30.01.10 (sie schickt ihre
Tochter auf ein Internat)
Das Internat ist als Schulform toll. Ich finde vor
allem, dass man nicht damit drohen darf.
Aber ich denke, das öffentliche Bildungssystem ist
am Ende. Es tut mir wirklich leid, das zu sagen,
denn ich liebe Kinder und es ist so einfach, sie
zu inspirieren. Dazu muss man nicht einmal lange
studieren, wenn man es mit dem Herzen tut. Es sind
wirklich sehr einfache Dinge, die ein Kind braucht,
um zu funktionieren. Unsere Geschichte hat gezeigt,
dass Menschen, die ihr Leben selbst gestalten
können, generell friedlich sind. Man kennt
Mitgefühl, hat Toleranz und weiß, dass die eigene
Welt nicht die ganze Welt ist. Man begreift so
vieles über die Bildung. Und trotzdem muss nicht
jeder ein Einstein werden. Wir brauchen auch kein
Land voller Literaturprofessoren, sondern eine gute
Grundversorgung.

Modernes Wissen
Vince Ebert (Physiker
und Kabarettist) in : Denken sie selbst
Früher war nicht alles
schlecht z B. der Frontalunterricht. Früher sprach
der Lehrer und die Schüler hörten zu. Inzwischen
kommt diese Unterrichtform immer mehr aus der Mode,
weil Bildungspolitiker der Meinung sind, ein
Wissensvorsprung der Lehrer gegenüber den Schülern
verstößt gegen das Gleichheitsprinzip. Deswegen
sprechen heute in vielen Klassenverbänden alle und
keiner hört zu. Gelernt bei Talkshows,
Betriebsratssitzungen, und politische Debatten.
Google durchforstet mehr als 30 Milliarden
Web-Seiten, die Bundesagentur für Arbeit verwaltet
6300 Berufe. Eigentlich müssten wir immer schlauer
werden. Stattdessen sind viele Jugendliche der
Meinung, der Nahe Osten wäre eine andere Bezeichnung
für die Neuen Bundesländer und der Prager Frühling
sei eine Modemesse. Es wird immer schwerer, das
enorme Faktenwissen von heute einzuordnen und
sinnvoll zu verwenden. 34 % der deutschen
Realschüler sind davon überzeugt, die Nordhalbkugel
drehe sich entgegengesetzt der Südhalbkugel.
So mancher Lehrer zuckt nun zusammen und denkt. 34
%? Unmöglich, das wären ja mehr als die Hälfte. Was
geht zur Schule und hat einen IQ von 90? Drei
Sportlehrer!
Wenn wir etwas lernen schüttet das Hirn Dopamin aus.
Dies steuert unsere Wachheit, Neugierde,
Lernvermögen, Phantasie und Kreativität Es sorgt für
ein Gefühl der Befriedigung. Demnach ist die Frage,
wie man Menschen zum Lernen motivieren kann, so
sinnvoll wie die Frage, wie man Hunger erzeugen
kann. Der Mensch ist von Natur aus motiviert. Die
Frage lautet folglich nicht wie man Menschen
motivieren kann, sondern warum so viele Menschen
demotiviert sind . Das größte Geheimnis eines guten
Pädagogen liegt in seiner Fähigkeit, die Schüler zu
begeistern.

Gewerkschaftslehrer lässt Unterricht ganzjährig
ausfallen
Dem nds.
Gewerkschaftschef-Chef wird vorgeworfen, in seiner
Wolfsburger Gesamtschule über Jahre zu wenig
unterrichtet zu haben. Von 500 Stunden ist die Rede
. Pikant ist das, weil die GEW ihrerseits vehement
gegen den starken Unterrichtsausfall an den Schulen
wettert.
Eigentlich hätte er 24,5 Wochenstunden unterrichten
müssen. Als Personalrat war schon er für 18,5
Stunden wöchentlich freigestellt. Die GEW (also er
selbst als Vorsitzender) wollte ab dem Schuljahr
2008/2009 weitere Befreiungsstunden dem Land
bezahlen. Doch der entsprechende Antrag wurde wegen
Lehrermangel abgelehnt.
Schon ab Schuljahr 2003 habe sich herausgestellt,
dass sein Unterrichtseinsatz mit „großen Problemen“
behaftet war. (Focus 18/09). Sein Anwalt nennt das
eingeleitete Disziplinarverfahren einen
"Ungeheuerlichen Vorgang". Schließlich sei das
Ansammeln von Minusstunden in Niedersachsen durchaus
üblich, betont er: „Das gibt es hundert- oder
tausendfach!
Anm.: Als Personalrat ist seine Aufgabe
einmal pro Jahr eine Betriebsversammlung abzuhalten.
Dafür gibt es 18,5 Stunden (75 % seiner
Pflichtunterrichtszeit!) ganzjährig frei. Und die
restlichen Unterricht lässt der Herr
Gewerkschaftsführer einfach ausfallen. Geht seit
Jahren einfach nicht hin (und die Schüler stehen vor
der verschlossenen Klasse!!). Dabei ertappt, nennt
er es selbstherrlich Gleitzeit und erfindet das
„Minuskonto“. So kommen Lehrer auf null Stunden
Unterricht, und zwar hundert- oder tausendfach, wie
sein Anwalt konstatiert.
Solche bei Lehrern weit verbreitete Verhaltensmuster
sind wohl die wirkliche Ursache für den wirklichen
Unterrichtsausfall von ca. 40 %.
"Ungeheuerlicher Vorgang" (Leserbrief
an HAZ - natürlich nicht veröffentlicht)
Wie kann ein Lehrer bei angeblichen Lehrermangel
überhaupt "Minusstunden " ansammeln. Oder ist das
"Minuskonto" ein Erfindung von Herrn Brandt als
Ausweg gegen das drohende Disziplinarmaßnahmen für
seine jahrelange Unterrichtsverweigerung?
Dagegen die Hannoversche Allgemeine am 2.5.09: „Das
Disziplinarverfahren gegen Lehrer Brandt ist ein
starkes Stück. Einen Gewerkschaftschef
arbeitsrechtlich zu belangen, ist eine nervöse
Ersatzhandlung“.
Also seit 2003 gibt es Probleme mit Lehrer Brandt.
Sein wirklicher Unterrichtsverweigerung kann wohl
nur erahnt werden. Nach nun 6 Jahren will die
Behörde nun ein Verfahren einleiten und das soll
eine „nervöse Ersatzhandlung“ sein !
Macht der Lehrergewerkschaften:
Was passiert nun, wenn ein Lehrer mal von
unabhängigen Journalisten eines Münchner Magazins
ertappt wird. Pflichtgemäß leitet das
niedersächsische Landesbildungsministerium vorerst
eine Disziplinarverfahren gegen Lehrer Brandt ein.
Die Hannoversche Zeitung kommt nun gemeinsam mit der
niedersächsischen Opposition zum Schluss, die böse
Landeregierung hätte dem Unterrichtsverweigerer
„eine Falle“ gestellt, weil sie eben weiterhin
forderte, dass er unterrichten solle, obwohl er doch
so gern ganz frei hätte. Nach so viel öffentlichen
Druck knickt die Landesregierung ein und befreit
Lehrer Brandt rückwirkend von jeglichem Unterricht.
Im selbst eingeleiteten Disziplinarverfahren wird
die Landesregierung nun feststellen, dass kein
Verstoß vorliegt, da sie selbst doch den Lehrer (im
nachhineien) total befreit hat. Nun ist Lehrer
Brandt wieder völlig sorgenfrei und ist u.a. für
Betriebsratsarbeit in einer Schule befreit, in der
er schon seit Jahren keinen Unterricht mehr gibt
(Kennt ihn dort überhaupt noch jemand?). Also noch
sehr lange 4500 € kassiert, obwohl ihn wohl nie
wieder ein Schüler zu Gesicht bekommt.
Und damit noch nicht genug. Am 22.8.09 schreibt die
Hannoversche Allgemeine auf ihrer ersten Seite breit
über den angeblichen Skandal wegen Bekanntwerden des
Disziplinarverfahrens. Lehrerarbeitszeiten sollen
wohl besser geheim bleiben. Und überhaupt wäre
Lehrer Brandt nicht für den Verstoß verantwortlich,
sondern die Schulleitung. Den Gedankengang versteht
wohl nur die Zeitung. Geht ein Lehrer nicht in den
Unterricht, kriegt der Rektor ein
Disziplinarverfahren - oder wie??
Als ob es irgendeine Bedeutung hätte, wer im
Ministerium nun das Verfahren letztlich anregte. Bei
Arbeitsverweigerung ist dies doch wohl ein
demokratischer Zwang und keine politische
Ermessensentscheidung. Beamtenfehlverhalten nicht
öffentlich zu machen sind Zeichen einer Diktatur.
Eine Zeitung, die solches Fehlverhalten schützt, gar
unterstützt und jegliche bezügliche
Veröffentlichungen selbst durch Leserbriefe
verweigert, muss sich auch den Vorwurf gefallen
lassen, für die Bildungsmisere in Deutschland in
hohem Maße mit verantwortlich zu sein.
Nun beugt sich die Bildungsministerien der Presse-
und Lehrermacht vollständig. Schon einige Wochen
nach dem obigen Medienvorwurf wird in Niedersachsen
folgendes bekannt.
Die CDU-Regierung Wulff schafft im Jahr 2009 noch
mehr Freizeit für Lehrer.
„Wir müssen weg von dem Schulleiter, der
unterrichtet“
(bisher 2 Stunden!). Die Stimmung sei schlecht wie lange
nicht, sagte Rektorenverbandsvorsitzende Akkermann.
Immer weniger Lehrer seien bereit, Leitungsaufgaben
zu übernehmen: „Schon jetzt bleiben viele Stellen
unbesetzt“, klagte sie, „und die Kollegen, die im
Dienst sind, können die Aufgabenflut vielleicht bald
nicht mehr bewältigen und werden krank.“
Anm.: Also noch mal deutlich: gemeint sind
wie immer natürlich Unterrichtsstunden a. 45 Min.,
hier also 1,5 richtige Stunden und natürlich nicht
täglich, sondern pro Woche und natürlich nur die
Hälfte eines Jahres, denn die andere Hälfte haben
Schulen geschlossen. Haben Schulen beispielsweise
mal 27 Wochen pro Jahr geöffnet unterrichtet ein
Schulleiter in diesem Gesamtzeitraum also 40,5
Stunden. Das macht pro Arbeitstag eines normalen
Handwerkerjahres mit 200 Arbeitstagen also 12
Minuten. Und das soll nun unsere Rektoren kaputt
machen ??
Rektoren sind bereits nahe an ihrem Ziel.
Unterrichtspflicht ist nun bald per
Ministerzustimmung auf null. Unfähige Lehrerkollegen
im Unterricht zu beraten, ist per Gerichtsbeschluss
längst verboten. Anwesenheitspflicht in der Schule
gibt es nicht. Bleibt also nur noch Diffuses (Welche
Aufgabenflut?).

Schulsysteme spielen überhaupt keine Rolle
Wie aber erklärt es sich dann, dass laut
PISA-Studien gerade jene Bundesländer am besten
abschneiden, die das gegliederte, differenzierte
Schulsystem am deutlichsten ausprägen, während die
Gesamtschule pädagogisch versagt, obwohl sie
personell und finanziell besser gestellt ist? Dies
nämlich bestätigt die Studie „Bildungsverläufe und
psychosoziale Entwicklung im Jugendalter“ (BJU) des
Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in
Berlin.
PISA-Schlußlicht Bremen, ein Gesamtschulland,
befindet sich auf der internationalen PISA-Skala
zwischen Brasilien und Mexiko.
Anm.: Systemdiskussion ist nur Ablenkung von
flächendeckender pädagogischer Inkompetenz

Schulangst
Viele Lehrer können nicht richtig mit Kindern
umgehen, kritisiert der Pädagoge Kurt Singer. Er war
selbst Lehrer.
Ich finde es empörend, dass zum Beispiel rund 250
000 jährlich "sitzen gelassen" werden. Statt von
Lehrern Hilfe zu erhalten, lässt man sie
"durchfallen“.
Die mitgenommenen Schüler lernen nämlich, wie
Untersuchungen und Erfahrungen zeigen, in den
folgenden Jahren besser als jene, die die Klasse
wiederholen. Das Sitzenbleiber-Elend ist nicht nur
für die Betroffenen schlimm, sondern auch für die
anderen Kinder. Denn sie erleben ein Angst machendes
Lernklima. Man spricht auch von Schulangst.
Lehrer lernen in ihrer Ausbildung aber nicht, wie
man mit Kindern umgeht, wie man mit ihnen spricht,
ihnen zuhört, sie verstehbar unterrichtet, wie man
mit schwierigen Schülern zurechtkommt. Das ist ein
Mangel, den Lehrer selbst beklagen.
Das ist schwer fassbar. Es gibt eine ganze Reihe von
reformpädagogischen Vorzeigeschulen, von denen
manche mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet
wurden.
WAMS 15.3.09

Lehrerqualität entscheidet alles
In der Tat hängen die Lernerfolge von Schülern
maßgeblich von den individuellen Fähigkeiten des
Lehrers ab. „Manche Lehrer erzielen durchgängig
bessere Schülerleistungen als andere“, bestätigte
der OECD-Wirtschaftsbericht 2008. Während hoch
qualifizierte Lehrer ihren Schülern in einem
Schuljahr das Wissen von eineinhalb Klassenstufen
vermittelten, blieben schlechtere schon bei der
Hälfte des vorgesehenen Stoffes stecken.
Focus Schule 4/09

30 %
Unterrichtsausfall ist normal
Für manchen Schüler sind in den vergangenen Wochen
von 32 Stunden in der Woche 14 ausgefallen.
Keine Berufsgruppe wird’s o früh pensioniert und so
häufig krank wie Lehrer. Von allen Beschäftigten im
öffentlichen Dienst haben sie den höchsten
Krankenstand. 81 Prozent scheiden vor Erreichen der
Altersgrenze als dienstunfähig aus. In
Nordrhein-Westfalen hören Lehrer im Schnitt mit 56
Jahren auf zu arbeiten.
BZ am 19.04.09

Abituraufgabenstellung falsch
Wieder Panne bei der Aufgabenstellung für das
Zentralabi in Niedersachsen.
Schon beim Zentralabi 2006 hatten die Lehrer bei den
Aufgabenentwürfen in Mathe Plus und Minus
verwechselt. Außerdem tauchten Rechtschreibfehler in
Deutsch- und Politikaufgaben auf.
In Hessen mussten vergangene Woche rund 16.000
Schüler die Mathe-Abi-Prüfung nach einer Panne
wiederholen. Nordrhein-Westfalen hat nach zwei
fehlerhaften Durchgängen dieses Jahr eine Kommission
zur Kontrolle der Abi-Aufgaben eingerichtet.
Anm.: Erst jetzt beim Zentralabi werden die
stümperhaften Aufgabenstellungen der Lehrer
offenkundig. Man kann nur ahnen wie viele
Schüler-Abi-Jahrgänge in den letzten Jahrzehnten in
allen Bundesländern an unverständlichen bis falschen
Aufgabenstellungen von unfähigen Lehrern verzweifelt
haben. April 2009

Weiter
Verschlechterung 2009
Jedes dritte Unternehmen könne Ausbildungsplätze
nicht oder „nur unterhalb der betriebsüblichen
Anforderungen“ besetzen. Die Mehrzahl der 600
befragten Firmen gab an, dass sich die Reife der
Bewerber in den vergangenen Jahren verschlechtert
habe. Oftmals seien Defizite in Mathematik und
Deutsch, aber auch bei „sozialer Kompetenz“
festzustellen. Belastbarkeit, Zuverlässigkeit,
Disziplin und Eigenständigkeit lassen zu wünschen
übrig. Vier von zehn Bewerbern werden schon nicht
ins weitere Verfahren aufgenommen, weil ihre
Bewerbungsschreiben gravierende Mängel haben. Manche
Briefe strotzen vor Rechtschreibfehlern, hinzu
kommen falsche Anschreiben und fehlende Unterlagen.
Dass so viele Bewerber schon an dieser ersten Stufe
scheiterten, sei ein „Armutszeugnis für unser Land“,
sagte Schmidt (HAZ am 15.Aug 2009)
Klartext: Also alle auch die teils
milliardenschweren, Aktionen der Landes- und
Bundesregierung der letzten Jahre führten zu einer
weiteren Verschlechterung der Bildung.
So .. und was tun wir jetzt?

Burnout ist clever
Burnout hat im Sprachgebrauch gegenüber der Depression für den Betroffenen einen Vorteil. Wer ausgebrannt ist, kann die Rolle eines Kranken einnehmen, ohne krank genannt zu werden. Er darf pausieren, sich pflegen lassen in dem Glauben, Opfer einer Überforderung zu sein. Mehr noch, Burnout adelt. Wer ausgebrannt ist, hat vermeintlich viel getan, wird sozial akzeptiert. Dabei hat Ausbrennen etwas mit dem subjektiven Erleben der Situation zu tun. Ordensschwestern, die sieben Tage in der Wochen, ohne einen Tag Urlaub im Jahr, Behinderte pflegten, zeigten in der Untersuchung keine Anzeichen von Burnout. In einer anderen Untersuchung empfanden sich ein Viertel aller Lehramtsanwärter hingegen als ausgebrannt, also schon bevor der Lehrerberuf überhaupt begonnen hatte.
Dr. Ulfried Geuter Psychotherapeut in HAZ am 10.10.08
Anm.: Krankfeiern scheint längst Teil der Lehrerausbildung zu sein

Überstunden in den Herbstferien abbummeln
Im Frühjahr 2008 lassen 75% der niedersächsischen Lehrer weiteren Unterricht ausfallen, weil sie Überstunden abbummeln.
Warum Fr. Ministerin den Abbau von sogn. Überstunden nicht durchführt ist unverständlich. Warum wird den Lehrern nicht zugemutet, die Überstunden in den Herbst- und Osterferien abzubummeln. Schließlich sind diese Zeiten kein Urlaub, sondern die Lehrer blieben bisher nur zu Haus, weil keine Kinder da waren. In der Wirtschaft nennt man so etwas "blau machen". Die 6 Wochen Urlaubsanspruch der Lehrer sind mit den Sommerferien schließlich völlig abgegolten. Außerdem ist die stumpfsinnige stereotype Forderungen der Gewerkschaften nach mehr Lehrern längst lächerlich. Mit Abschaffung des 13ten Gymnasiumjahres sind gerade 50.000 Lehrer völlig vom Unterricht befreit worden. Wo sind die eigentlich?
Veröffentlichung von HAZ verweigert!

Unterrichtsfrei für 50.000 Lehrer durch G8
Zu dem Bericht in der HAZ „Lehrerausbildung Schulen wollen mehr Ruhe“ vom 4. März 2008:
Dass unsere Kinder in der Schule belastet werden, steht außer Frage. Ob das Maß jedoch so hoch ist, dass Inhalte gekürzt werden sollten, ist fraglich. Schließlich sind die Schulen die Hälfte des Jahres völlig geschlossen (104 Sonnabende und Sonntage, 80 Ferien- und Feiertage). In der verbleibenden Schulzeit fällt der Unterricht flächendeckend über 20- 40% dann irgendwie aus. Im Abiturjahr fällt der Unterricht nach den schriftlichen Arbeiten zwei Monate vollständig aus.
Auch 32 Schüler in einer Klasse sind immer noch ein Lehrerorganisationsproblem. Statistisch stellte der Staat schon seit 2001 für 13 Schüler einen Lehrer zur Verfügung (laut Bundesamt für Statistik). Das dürfte sich noch verbessert haben. Durch Abschaffung der 13. Klasse des Gymnasiums wurden bundesweit weitere 50 000 Lehrer völlig vom Unterricht befreit. Was machen die eigentlich? Und Ruhe ist das Letzte, was die Schulen brauchen. Wir leben auf keiner Insel, sondern in globaler Konkurrenz. Nicht nur in Singapur, selbst in den Niederlanden sind viele Kinder freiwillig bereits bis 20 Uhr in der Schule.
Gerolf Kurowski, Burgwedel
HAZ am 4.3.08
Lehrerin darf allein arbeiten
Schulrecht: Wird eine Lehrerin beschuldigt, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, so rechtfertigt dies nicht sogleich eine „Unterrichtsbegleitung“ durch Lehrerkollegen. Denn damit wäre einem Urteil zufolge ein „schwerwiegender Ansehens- und Autoritätsverlust“ der Lehrerin im Verhältnis zu den von ihr unterrichteten Schülern und deren Eltern verbunden. (Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Az.: 6 B 900/07)
Anm: Also erwiesenermaßen ist die Lehrerin untauglich, aber darf nicht beraten werden, weil dies ihrem Ansehen schaden könnte. Also weiter 4000 € monatlich für völlige Inkompetenz und Schaden an den Kindern

Schulen privatisieren
Unternehmen erzielen einen Nutzen, der sich in dem Geld messen lässt, das sie mit ihren Kunden verdienen. Für den Staat gilt das nicht: Staatsbetriebe (z.B. Schulen) sollen zwar dem "Gemeinwohl" dienen, es gibt aber keinen Messinstrument, das das geschaffene Gemeinwohl misst. Besonders gilt das für Schulen, kein Elternpaar traut sich, Lehrer wegen Faulheit oder Inkompetenz zu kritisieren (ich auch nicht - ich habe 4 Kinder). Staatsschulen richten sich folglich nicht am Wohl von Schülern oder Eltern aus, sondern an den Weisungen der Ministerien und den im Hintergrund werkelnden oft ideologiegetriebenen lehrerbestückten Hinterzimmerzirkeln der Bildungspolitiker. Privatschulen sind auf die Zufriedenheit der Schüler und Eltern angewiesen - Staatsschulen nicht. Da genau liegt das Erfolgskonzept.
Focus Kernecke 20.04.2008
Anm.: Privatschulen sind ohne Mehrbelastung der Kinder durchschnittlich zwei Jahre weiter als Staatsschulen

Kultusminister abschaffen
Jeder spricht vom Bildungsnotstand und kaum jemand wagt auszusprechen, dass mit Staatsschulen kein Staat zu machen ist. Das staatliche preußische Schulsystem mag ja weiter dahinvegetieren, wenn nur Privat- und Freie Schulen endlich die gleiche Unterstützung bekommen würden wie Staatsschulen. Was wir als erstes brauchen, ist Konkurrenz in der Kultur, wozu auch die Schulen gehören: Abschaffung der Kulturministerien und Schaffung selbstverwalteter Schulen.
Norbert Schenkel, Lauda-Königshofen

Lehrer melden sich krank
An einer Ludwigshafener Schule fällt der Unterricht aus, weil sich ein Großteil der Lehrer krankgemeldet hat. Grund dafür ist allerdings kein Virus, sondern ein Streit mit der Schulleiterin.
Hinter der Massenerkrankung der Pädagogen steckt kein gemeingefährlicher Virus, sondern vielmehr ein schon lange andauernder Streit zwischen Schulleiterin und Kollegium. Dieser scheint nun derart eskaliert zu sein, dass sich ein Großteil der Lehrer aus Protest einfach krankgemeldet hat.

Sanierung Berliner Schulen
Unterdessen treiben die Schüler bei gutem Wetter Sport auf der nahen Wiese, nicht einmal einen Sportplatz gibt es. „Bei schlechtem Wetter sitzen wir einfach im Klassenraum rum“, sagt Daniela
WAMS 4.6.08 zu Schulgebäuden in Berlin in kläglichem Zustand

Verfassungsschutz bei Unfähigkeit
Wer kennt ihn nicht, den unfähigen Schulleiter, den man bis zur Pensionierung nicht loskriegt, den leitenden Beamten, der so lange befördert wird, bis er völlig überfordert ist und fortan ganzen Abteilungen das Leben schwer macht ? In einem empörenden Urteil hat das BVG nun beschlossen, da dieser Beamtentyp eine schützenswerte Spezies ist.
In NRW hatte die Landesregierung eine Regelung eingeführt, wonach Beamte bei Nichteignung zurückgestuft werden konnten. Dagegen klagte eine Schulleiterin. In Karlsruhe bekam sie recht. Die Regelung verstoße gegen „die Grundsätze des Berufsbeamtentums“. Man ahnte es ja.
Merkwürdig ist die Begründung des BVG, nur „das Bewusstsein seiner gesicherten Rechtsstellung“ ermöglichendem Beamten den unparteiischen Dienst für die Gesamtheit frei von politischen Pressionen.
WAMS am 22.6.08
Klartext: Also auch lebenslange Vollbezahlung bei völliger Unfähigkeit. Selbst Beratung oder Versetzung sind ausgeschlossen (wären Einflussnahmen/Pressionen). Das Gesellschaftsbild mancher Verfassungsrichter erscheint problematisch, aber sie sind ja wohl selbst auch Beamte.
Überspitzt ausgedrückt hat der Beamtensenat des BVG gesagt: Beamte werden für ihre Existenz bezahlt, nicht für ihre Tätigkeit (Thilo Sarrazin)
Das heutige Beamtentum erscheint gesichert wie der feudalistische Adel des Mittelalters?
Der Pöbel (Eltern) soll froh sein, wenn ein Lehrer überhaupt mal zum Dienst kommt und immer mehr tun auch dies nicht mehr (allein in Berlin sind 900 Lehrer dauerkrank und viele Tausend überwiegend krank).

Lehrerstrafen bei schlechten Noten
Wenn Schüler in Russland schlechte Noten bekommen, müssen die Lehrer büßen. Das Bildungsministerium will den Paukern zur Strafe Gehaltsprämien streichen die einen wesentliche Teil der mageren Bezüge ausmachen. Schwache Zensuren zeugen von schwacher Pädagogik, so ein Ministeriumssprecher. Russische Schüler schrieben 2007 eine Art Zentralabitur. 25% fielen durch.

Lehrerempfehlungen
Schulerfolg auch ohne Empfehlung
Die meisten Kinder, die trotz Realschulempfehlung das Gymnasium besuchen, sind dort in den ersten Jahren erfolgreich. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Leibniz Universität Hannover. Die Empfehlungen der Grundschullehrer seien nicht treffsicher genug, kritisiert Prof. Joachim Tiedemann. „In Niedersachsen beurteilen die Grundschullehrer, welche Schulform sich für ein Kind nach der vierten Klasse empfiehlt. Die Entscheidung über die Schulwahl treffen aber die Eltern. Die Studie stellt fest, dass in dem untersuchten Jahrgang jedes fünfte Kind von seinen Eltern auf eine anspruchsvollere Schulform geschickt wurde als empfohlen.
Anm: In Deutschland werden Kinder mit Milliardenbeträgen in Nachhilfe gefördert und hier wird das wirkliche Schulwissen angehäuft. Das können sich aber nur wohlhabende Eltern leisten. Deshalb sind Lehrerempfehlungen völlig unwichtig. Noten reichen zur Orientierung . Nur die Eltern zählen. Wer sein Kind trotz schlechterer Noten zum Gymnasium schickt, kann trotzdem erfolgreich sein, wenn er es mit Nachhilfe, Ferienschule und Auslandsaufenthalt unterstützt.

Rektor nach mutmaßlichen Betrug in Schulaufsicht versetzt
Schmid, Rektor des Gymnasium Ahlem/Hannover, ist bereits seit 2002 an die damalige Bezirksregierung (jetzt Landesschulbehörde) abgeordnet. Damals hatten maskierte Schüler kurz nach dem Amoklauf von Erfurt mit echt aussehenden Wasserpistolen das Schulzentrum gestürmt
Erst nach und nach sei klar geworden, dass an der Schule einiges im Argen gelegen habe. Schmid habe häufig den Unterricht ausfallen lassen, Lehrmittel seien verschwunden . Schließlich habe er 2001/2002 in einem Halbjahr 80 Stunden in der Abrechnung unter den Tisch fallen lassen. Schmid selbst nutzte sein Schlusswort zu einer Anklage gegen Landesschulbehörde. Die Dauer ist beachtlich: Die Behörde hat das Disziplinarverfahren 2003 eingeleitet und im März 2006 Klage erhoben..
HAZ August 2008
Anm: Also noch mal deutlich: In der Schule verschwinden Materialien (Videokamera) Der Rektor unterrichtet eigentlich überhaupt nicht mehr, die Schüler spielen Schulüberfälle und als Maßnahme des Ministeriums wird der Rektor in die Schulaufsicht(!!!) versetzt und ein Verfahren über sieben Jahre verschleppt. Also 7 Jahre Gehalt für den Herrn Rektor ohne Arbeit. Aber keiner merkt es, denn die Jahre davor hat er wohl auch nicht unterrichtet.

Sechs Jahre nichts gemerkt
Herr Sartorius: „Welche Gründe kann es für funktionalen Analphabetismus geben?“ „Es ist häufig ein Versagen der Schule, eine mangelhafte Förderung bei individuellen Problemen, obwohl sie oft eine bessere visuelle Wahrnehmung haben“.
Bei einem Teilnehmer wurde erst zum Ende der Grundschulzeit festgestellt, dass er eine Hörschwäche hatte, wegen der er in der Schule immer schlechter geworden war und irgendwann abgeschaltet hatte. In den entscheidenden Jahren seiner Schullaufbahn wurde er nicht speziell gefördert.
Detlef Sartorius, Dozent beim ver.di-Bildungswerk mit Kursen gegen Analphabetismus
HAZ Sep. 2008
Anm.: Also nicht ein Lehrer, sondern alle Lehrer dieser Schule haben sechs Jahre nichts gemerkt und damit wohl das Leben dieses Schülern zerstört.
Das ist wie sechs Jahre einem Kunden Bilder zum Kauf anzubieten, ohne zu merken, dass der Kunde blind ist.

Zu faul für Pausenaufsicht
Eine schwere Tätlichkeit eines Fünfjährigen erschüttert die Eltern- und Lehrerschaft an der Grundschule in Isernhagen N.B nahe Hannover
Die kommissarische Rektorin wollte auf Anfrage zu dem „internen Vorfall“ aus „Datenschutzgründen“ keine Auskünfte geben.
„Die Pausenaufsicht ist seit Jahren ein großes Problem.“, berichtet eine Mutter. Schon seit Jahren. verletzten sich immer wieder Kinder beim Spielen auf dem Klettergerüst. „Wir haben schon mit rechtlichen Mitteln gedroht“. Die Schulleiterin Ramona-Karmen Chentir habe mitgeteilt, es seien keine entsprechenden Vorfälle bekannt. Eine zweite Aufsicht sei dem Kollegium nicht zuzumuten. Dann müsse eben der Schulhof verkleinert werden.
HAZ 26.9.08

Reformen
350.000 Schüler bleiben pro Jahr sitzen und erleben Schule als totalen Frust.
Zur Zeit geht jeder 2 Schüler mit Angst zur Schule.
Jeder 3 Schüler benötigt eigentlich Nachhilfeunterricht.
In die Reformschule in Jena jedoch gehen die Schüler gern und haben mehr Freizeit. 3/4 von ihnen machen das landesweite Zentralabitur.
Der Unterschied dieser Schule ist die gute pädagogische Vorbereitung aller Lehrer.
Die Jenaer Schule wurde mit Schulpreis 2003 ausgezeichnet.
Die Jenaplan-Schule ist als Bürgerinitiative in der Wendezeit gegründet worden.
Das Schulkonzept verbindet Impulse der klassischen Reformpädagogik mit einer Vielzahl moderner, aktivierender Lernformen und intensiver Elternbeteiligung. Die Jahrgangsklassen werden für einen großen Teil des Tages durch übergreifende, drei Altersstufen zusammenfassende Arbeitseinheiten ersetzt, um auch soziales Lernen zu ermöglichen.
ZDF am 30.9.08 Sendung 37 Grad
Anm.: Es gibt also erfolgreiche Schulen, die Vorbild seien könnten (ca. eine von tausend). Auch die erfolgreiche Bodenseeschule, das Internat Salem und Heidelberg sollte erwähnt werden.

Bildung rückläufig
Das deutsche Bildungssystem ist nach nach dem OECD-Bericht 2007 im internationalem Vergleich weiter zurückgefallen. Während die Bundesrepublik in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Studenten um 5 Prozent steigern konnte, legten die 29 anderen wichtigsten Industrienationen im Schnitt um 41 Prozent zu. Deutschland sackt damit im weltweiten Vergleich vom 10. auf den 22. Rang ab.
Nur 21 Prozent aller 15-Jährigen in Deutschland könnten sich perspektivisch überhaupt ein Studium vorstellen. Im OECD-Schnitt sind dies 57 Prozent.
Die Linkszeitung 18.Sept. 2007

Ganztagsanwesenheit
Dabei ist allerdings zu bedenken, dass viele Staaten ganztägige Anwesenheit von den Lehrern verlangen, sagte Schleicher (OECD)

Beamtentum
„Überspitzt ausgedrückt hat der Beamtensenat des Bundesverwaltungsgerichts gesagt, Lehrer werden für ihre Existenz bezahlt, aber nicht für ihre Tätigkeit.“
Thilo Sarrazin, Berlins Finanzsenator, SPD

Falsche Berufswahl
Zwei andere, kürzlich veröffentliche Studien zeigten zudem, dass viele Lehrer schlicht den falschen Beruf gewählt haben und über 60 Prozent schon im Studium überfordert und wenig engagiert waren, stellte Professor Udo Rauin von der Frankfurter Goethe-Universität fest.

Rektor lässt 60 % seines Unterrichts über Jahre ausfallen
Insgesamt habe der Goslaer Rektor eigenmächtig 1250 Stunden zu wenig unterrichtet, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Braunschweig und dennoch zum Teil in den Klassenbüchern abgezeichnet. Außerdem soll er aus dem Schuletat für 20 000 Euro Zaubererutensilien angeschafft haben, die er vorwiegend persönlich nutzte.
Warum der Pädagoge seine Unterrichtsverpflichtung eigenmächtig so drastisch reduziert habe, sei in dem Verfahren unklar geblieben, sagte der Gerichtssprecher.
HAZ am 18.12.08
Anm.: Also über Jahre einfach nicht zum Unterricht gegangen. Keiner merkt etwas. Das geht wohl nur in Schulen und erklärt vielleicht den wirkliche durchschnittlichen Unterrichtsausfall von ca. 40% (nach Elternangaben) und der angeblichen Krankheitsquote von nur 9 % (Gem. Nds. Kulturministerium)

Lehrereinkommensvergleich 2008
Thomas (Gast)
Ich (35 J, verh., zwei Kinder; LA Gymn., verbeamtet) habe 2950,- netto (nach Abzug der KV). Lehrer in Realschulen haben ungefähr. das gleiche Gehalt.
Anm.: Bei einem mal angenommen Steuersatz von 25% also 2950 .- €. Um in der „Freien“ Wirtschaft dies zu bekommen, kostet ein Arbeiter brutto 7763.- € . (15% Krankenkasse/Pflegversicherung, , 20% Rentenversicherung, 3% Arbeislosenversicherung, 25 % Steuer= 62% Abzüge und 38% Auszahlung(2950))
