| . | Bildungspolitik Niedersachsen |
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Schulleiter Manfred Daube weigerte sich , die Zeugnisse zu unterschreiben. Ein umstrittener Lehrer seiner Schule lässt weder Arbeiten schreiben, noch sammelte er Mappen ein. Der Pädagoge hatte offenbar vor, Einheitsnoten zu verteilen – in einer Klasse eine Drei, in anderen eine Vier. „Er hat während des Unterrichts die Füße auf den Tisch gelegt und Zeitung gelesen„ Unterricht fand praktisch nicht statt, und die meiste Zeit war er sowieso krankgeschrieben.“ Viele seiner Schüler habe der Pädagoge nicht gekannt, anderen, die gar nicht in seinem Unterricht waren, eine Zwei versprochen. Darüber hinaus ist von anzüglichen Bemerkungen gegenüber Schülerinnen die Rede, von Verabredungen mit sexuellem Hintergrund.“ Empörend ist aus Sicht der Elternratsvorsitzenden, dass die Schulbehörde seit einem halben Jahr über die Vorfälle informiert ist, jedoch nichts unternimmt. Schon nachdem der Lehrer seine Ausbildung 2001 in Hannover abgeschlossen hatte, ereigneten sich ähnliche Probleme wie jetzt in Hodenhagen. 12.02.2011 / HAZ
Anm.: Bei einem ähnlichen Fall eines Rektors in Ahlem/Hannover reagierte die Schulbehörde über 7 Jahre nicht, um ihn dann in die Schulaufsicht(!!!) zu versetzen – natürlich bei vollen Bezügen lebenslang.
Unternehmer beklagen das Fehlen grundlegender Fertigkeiten ihrer Lehrlinge. Uni- Professoren klagen über mangelnde Vorkenntnisse bei ihren Studenten. In Deutschland stieg der durchschnittliche Intelligenzquotient zwischen 1954 und 1981 um 17 Punkte“, erklärt der Erlanger Intelligenzforscher Siegfried Lehrl. Egal warum – es lief einfach rund in unseren Köpfen.. Doch seit etwa 15 Jahren bauen wir ab. Den Beginn dieses Niedergangs setzte Teasdeale in der Mitte der neunziger Jahre an „1985 waren wir mit einem durchschnittlichen IQ von 107 noch Europameister. 2006 war dieser Wert auf 99 gesunken, 2007 auf 98.“ Die Intelligenz der Deutschen lässt also nachweislich nach. Aus einer Fortschrittsgeschichte ist eine Verfallsgeschichte geworden.
Stures Pauken ist sinnvoll
Es ist offenbar manchen anderen Lernmethoden überlegen, wie US-Forscher jetzt im Fachmagazin „Science“ berichten. Experten haben einen wissenschaftlichen Text lesen lassen. Später sollten die Probanden die bedeutendsten Fakten des Textes aufzuzählen und selbstständig Schlussfolgerungen ziehen. Das Fazit der Forscher lautet: Wer sich die Inhalte durch stures Pauken merkt, schneidet besser ab als diejenigen, die auf die kreative Lernmethode setzen.vm
Anm.: Also nach 50 Jahren exzessiver pädagogischer Forschung kommen wir zum Schluss: Lernen wie zu Kaisers Zeiten ist am effektivsten. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Hoffentlich dauert es nicht wieder 50 Jahre bis die ersten Lehrer ein paar Gedichte und Wanderlieder auswendig lernen lassen.
Eine empirische Studie aus den USA zeigt: Mit besserem Lehrpersonal ließen sich Einkommen und Wirtschaftsleistung dramatisch steigern, wenn sie nur Wege fänden, die Qualität des Lehrpersonals zu erhöhen. Je effektiver ein Lehrer ist, umso besser sind im Durchschnitt die kognitiven Fähigkeiten seiner Schüler und damit auch deren Einkommenschancen in der Größenordnung von mehreren Hunderttausend Dollar. Schon die schlechtesten fünf bis acht Prozent des Lehrpersonals durch Lehrer durchschnittlicher Qualität zu ersetzen, könnte dramatische Effekte haben. Anm.: Die Gehälter des Lehrpersonals könnten einfach deutlich stärker an seine pädagogische Leistung gekoppelt werden - auf Kosten der heute üblichen Jahreszuschläge, die keinerlei empirisch nachweisbaren Effekt haben.
Lehrer wollen endlich auch streiken
Nachdem
die Rektoren endlich ihre Unterrichtsverpflichtung auf null Stunden
herutergehandlet haben, suchen nun auch alle anderen Lehrer
Möglichkeiten weiterer Unterrichtsverkürzung. Schließlich kommt heute
jeder Lehrer statistisch noch auf 1,2 Stunden Unterricht pro Arbeitstag. Herr
Brandt von der GEW ist natürllich dafür, schließlich ist er selbst der
berühmteste Unterrichtsverweiger Niedersachsens. Deshalb wurde er wohl
auch Gewerkschaftsvorsitzender. Also warum nicht? Dann aber auch
Recht der Ausperrung seitens des Dienstherrn.
Ministerieller Unterrichtsausfall im Dezember 2010
Da die Herbstferien nun schon ein paar Wochen vorbei sind und Weihnachtsferien erst nächste Woche anstehen, schmeichelt Herr Minister Althusmann den Lehrern mit Freizeit für sogn Fortbildung. Die "Elite" Deutschlands soll nun 20 Jahre nach Interneteinführung endlich lernen, wie Kleinkinder im Internet surfen sollen. Das geht natürlich nicht mit Rundbrief oder in unterrichtsfeier Zeit, sondern natürlich mit Unterrichtsausfall für 120 Lehrer und wahrscheinlich ziehen die restlichen 60.000 Lehrer bald nach. Wozu auch Unterricht. Die PISA-Ergebnisse sind endlich besser als im Jahr 2000. Klingt doch gut (wenn auch immer noch schlechter als in Estland, Polen, China, Finnland Canada usw.). Aber für Bildungsministerin Schavan schon ein Grund zum Feiern. Wir sind nicht mehr die allerdöfsten im weltweiten Vergleich. Klartext: Eine große Menge des Null-Bildung-Prekariats hat seinen SMS-Wortschatz beträchtlich erweitert und so die Statistik verbessert. Dann kann ruhig verschwiegen werden, dass die Anzahl der guten und sehr guten Bewertungen um 10 Prozent gefallen ist.
Der Direktor aus Deggendorf besucht mit Schülern öfter eine Partnerschule nahe der Stadt Shanghai. " 55 Schüler in einer Klasse, vormittags Unterricht, nachmittags Unterricht und dann Hausaufgaben bis neun Uhr abends. Das ist der Maßstab von heute. Von den deutschen Jungen schafften es gerade noch 4,4 Prozent in den Top-Level. Der Anteil der 15-Jährigen, deren Lesekompetenz gut bis sehr gut ist, sackte in Deutschland zwischen 2006 und 2009 von fast zehn Prozent auf magere 7,6 Prozent ab.. Einer der größten Wettbewerbsnachteile, den das deutsche Schulsystem im internationalen Vergleich aufweist, ist der hohe Anteil an Migranten aus bildungsfernen Familien. Dass Zuwanderung keineswegs immer das Niveau im Bildungssystem drückt, zeigt der Blick in die Länder Kanada, Neuseeland oder Australien, die trotz eines hohen Migrantenanteils unter den Schülern überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.Von 100 Einwanderern, die seit den Achtzigern in das nordamerikanische Land zogen, sind 99 Prozent überdurchschnittlich qualifiziert. Tatsächlich ziehen die Zuwandererkinder in diesen Ländern das durchschnittliche Bildungslevel sogar in die Höhe. Erstaunlicherweise können Migranten der ersten Generation in diesen drei Einwanderungsländern sogar häufiger besser lesen als die einheimischen Schüler.
Zwei Lehrerinnen, 37 und 40 Jahre alt, waren wegen Dienstunfähigkeit frühpensioniert worden. Nach Berechnungen des Steuerzahlerbundes wird dies für das Land rund 1,3 Millionen Euro Pensionskosten verursachen. Über die Gründe des Ruhestandes hat nun der Haushaltsausschuss des Landtages einen Bericht vom Kultusministerium angefordert. Dort spricht man von „äußerst komplexen Fällen“.Sie hätten kein Anrecht auf Frühpensionierung gehabt. „Sie hätten entlassen und für den Zeitraum der Lehrtätigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert werden müssen“, heißt es im Schwarzbuch. Bereits im Mai hatte der Verein daher Strafanzeige gegen die Verantwortlichem bei der Landesschulbehörde in Lüneburg erstattet.
Weitere "Fortschritte" im Sommer 2010
Mehr Geld macht nicht schlauer
In Niedersachsen fordert der Präsident des Landesrechnungshofs, angesichts drastisch sinkender Schülerzahlen (minus 20 Prozent zwischen 2007 und 2020) „8000 bis 9000 Lehrerstellen“ müssen so nicht mehr neu besetzt werden.“ Bildungsqualität
ist keine Frage des Geldes. Laut OECD geben Länder wie Australien, Finnland
oder Japan vergleichsweise weniger Geld für Bildung aus – schneiden bei Pisa
aber besser ab als Staaten mit weit höheren Bildungsetats, darunter
Deutschland. Als
„kontraproduktive Geldverschwendung“ sieht Wößmann das politisch mühevoll
installierte Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro pro Kind und Monat, das Bund
und Länder ab 2013 mit jährlich bis zu 1,9 Milliarden Euro belasten wird. „In
vielen Fällen wird das den Bildungserfolg eher verhindern, weil Eltern ihre
Kinder lieber zu Hause lassen, statt sie in eine anregende Bildungsumgebung zu
schicken“,
Lehrerin als Hasenneurotikerin
Handwerk sucht in Polen Lehrlinge
Vera - Schon die Fragen nicht verstanden
Ich habe auch gelitten unter den Studierenden, die mir nie in die Augen gucken oder die nicht mal einen Aufsatz für ein Seminar lesen. Die können dann natürlich nicht mitreden. Und das sind, aus meiner Sicht, 90 Prozent der Studierenden, die wir hier haben. Wir sollten nicht so tun, als ob diese 90 Prozent, die sich nicht engagieren, das Recht haben, in jedem Seminar oder in jeder Uni zu sitzen. Das finde ich auch ungerecht den 10 Prozent gegenüber, die mit Lust und Interesse dabei sind, das ist eine unglaubliche Blockierung.“ Ute Frevert, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, in der „taz“
Weiter Unterrichtsausfall 2010
Eine frühere
Sonderschullehrerin hat die Landesschulbehörde
verklagt, um die Anerkennung eines Dienstunfalls zu
erreichen. Die Pädagogin war im Februar 2007 wegen
einer schweren seelischen Erkrankung in den
Ruhestand versetzt worden.
Asyl in USA wegen deutscher Schule
Nach amerikanischen
Maßstäben jedenfalls, sind sie in Deutschland
politisch verfolgt worden. „Die Deutsche Familie,
die ihre Kinder zu Hause unterrichten will, bekommt
politisches Asyl in den USA.“
Landeseinsparungen Nds ab 2010
Weil ein doppelter
Abiturjahrgang die Gymnasien verlässt, werden „mehrere
Hundert“ Lehrer auf ihren alten Positionen
zunächst nicht mehr gebraucht. Wallbaum in HAZ am
29.01.10
Nach Angaben des nds.
Bildungsministeriums wird in den nächsten 10 Jahren
die Kinderzahl um ein Fünftel schrumpfen. HAZ
21.01.2010
Anna Thalbach in
Tagesspiegel/Berlin am 30.01.10 (sie schickt ihre
Tochter auf ein Internat)
Vince Ebert (Physiker und Kabarettist) in : Denken sie selbst
Früher war nicht alles
schlecht z B. der Frontalunterricht. Früher sprach
der Lehrer und die Schüler hörten zu. Inzwischen
kommt diese Unterrichtform immer mehr aus der Mode,
weil Bildungspolitiker der Meinung sind, ein
Wissensvorsprung der Lehrer gegenüber den Schülern
verstößt gegen das Gleichheitsprinzip. Deswegen
sprechen heute in vielen Klassenverbänden alle und
keiner hört zu. Gelernt bei Talkshows,
Betriebsratssitzungen, und politische Debatten.
Lehrerqualität entscheidet alles
Abituraufgabenstellung falsch
Dr. Ulfried Geuter Psychotherapeut in HAZ am 10.10.08 Anm.: Krankfeiern scheint längst Teil der Lehrerausbildung zu sein
Überstunden in den Herbstferien abbummeln Warum Fr. Ministerin den Abbau von sogn. Überstunden nicht durchführt ist unverständlich. Warum wird den Lehrern nicht zugemutet, die Überstunden in den Herbst- und Osterferien abzubummeln. Schließlich sind diese Zeiten kein Urlaub, sondern die Lehrer blieben bisher nur zu Haus, weil keine Kinder da waren. In der Wirtschaft nennt man so etwas "blau machen". Die 6 Wochen Urlaubsanspruch der Lehrer sind mit den Sommerferien schließlich völlig abgegolten. Außerdem ist die stumpfsinnige stereotype Forderungen der Gewerkschaften nach mehr Lehrern längst lächerlich. Mit Abschaffung des 13ten Gymnasiumjahres sind gerade 50.000 Lehrer völlig vom Unterricht befreit worden. Wo sind die eigentlich?
Unterrichtsfrei für 50.000 Lehrer durch G8 Zu dem Bericht in der HAZ „Lehrerausbildung Schulen wollen mehr Ruhe“ vom 4. März 2008: Dass unsere Kinder in der Schule belastet werden, steht außer Frage. Ob das Maß jedoch so hoch ist, dass Inhalte gekürzt werden sollten, ist fraglich. Schließlich sind die Schulen die Hälfte des Jahres völlig geschlossen (104 Sonnabende und Sonntage, 80 Ferien- und Feiertage). In der verbleibenden Schulzeit fällt der Unterricht flächendeckend über 20- 40% dann irgendwie aus. Im Abiturjahr fällt der Unterricht nach den schriftlichen Arbeiten zwei Monate vollständig aus. Auch 32 Schüler in einer Klasse sind immer noch ein Lehrerorganisationsproblem. Statistisch stellte der Staat schon seit 2001 für 13 Schüler einen Lehrer zur Verfügung (laut Bundesamt für Statistik). Das dürfte sich noch verbessert haben. Durch Abschaffung der 13. Klasse des Gymnasiums wurden bundesweit weitere 50 000 Lehrer völlig vom Unterricht befreit. Was machen die eigentlich? Und Ruhe ist das Letzte, was die Schulen brauchen. Wir leben auf keiner Insel, sondern in globaler Konkurrenz. Nicht nur in Singapur, selbst in den Niederlanden sind viele Kinder freiwillig bereits bis 20 Uhr in der Schule. Gerolf Kurowski, Burgwedel
Schulrecht: Wird eine Lehrerin beschuldigt, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, so rechtfertigt dies nicht sogleich eine „Unterrichtsbegleitung“ durch Lehrerkollegen. Denn damit wäre einem Urteil zufolge ein „schwerwiegender Ansehens- und Autoritätsverlust“ der Lehrerin im Verhältnis zu den von ihr unterrichteten Schülern und deren Eltern verbunden. (Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Az.: 6 B 900/07) Anm: Also erwiesenermaßen ist die Lehrerin untauglich, aber darf nicht beraten werden, weil dies ihrem Ansehen schaden könnte. Also weiter 4000 € monatlich für völlige Inkompetenz und Schaden an den Kindern Unternehmen erzielen einen Nutzen, der sich in dem Geld messen lässt, das sie mit ihren Kunden verdienen. Für den Staat gilt das nicht: Staatsbetriebe (z.B. Schulen) sollen zwar dem "Gemeinwohl" dienen, es gibt aber keinen Messinstrument, das das geschaffene Gemeinwohl misst. Besonders gilt das für Schulen, kein Elternpaar traut sich, Lehrer wegen Faulheit oder Inkompetenz zu kritisieren (ich auch nicht - ich habe 4 Kinder). Staatsschulen richten sich folglich nicht am Wohl von Schülern oder Eltern aus, sondern an den Weisungen der Ministerien und den im Hintergrund werkelnden oft ideologiegetriebenen lehrerbestückten Hinterzimmerzirkeln der Bildungspolitiker. Privatschulen sind auf die Zufriedenheit der Schüler und Eltern angewiesen - Staatsschulen nicht. Da genau liegt das Erfolgskonzept. Focus Kernecke 20.04.2008 Anm.: Privatschulen sind ohne Mehrbelastung der Kinder durchschnittlich zwei Jahre weiter als Staatsschulen Jeder spricht vom Bildungsnotstand und kaum jemand wagt auszusprechen, dass mit Staatsschulen kein Staat zu machen ist. Das staatliche preußische Schulsystem mag ja weiter dahinvegetieren, wenn nur Privat- und Freie Schulen endlich die gleiche Unterstützung bekommen würden wie Staatsschulen. Was wir als erstes brauchen, ist Konkurrenz in der Kultur, wozu auch die Schulen gehören: Abschaffung der Kulturministerien und Schaffung selbstverwalteter Schulen. Norbert Schenkel, Lauda-Königshofen An einer Ludwigshafener Schule fällt der Unterricht aus, weil sich ein Großteil der Lehrer krankgemeldet hat. Grund dafür ist allerdings kein Virus, sondern ein Streit mit der Schulleiterin. Hinter der Massenerkrankung der Pädagogen steckt kein gemeingefährlicher Virus, sondern vielmehr ein schon lange andauernder Streit zwischen Schulleiterin und Kollegium. Dieser scheint nun derart eskaliert zu sein, dass sich ein Großteil der Lehrer aus Protest einfach krankgemeldet hat. Unterdessen treiben die Schüler bei gutem Wetter Sport auf der nahen Wiese, nicht einmal einen Sportplatz gibt es. „Bei schlechtem Wetter sitzen wir einfach im Klassenraum rum“, sagt Daniela WAMS 4.6.08 zu Schulgebäuden in Berlin in kläglichem Zustand
Verfassungsschutz bei Unfähigkeit Wer kennt ihn nicht, den unfähigen Schulleiter, den man bis zur Pensionierung nicht loskriegt, den leitenden Beamten, der so lange befördert wird, bis er völlig überfordert ist und fortan ganzen Abteilungen das Leben schwer macht ? In einem empörenden Urteil hat das BVG nun beschlossen, da dieser Beamtentyp eine schützenswerte Spezies ist. In NRW hatte die Landesregierung eine Regelung eingeführt, wonach Beamte bei Nichteignung zurückgestuft werden konnten. Dagegen klagte eine Schulleiterin. In Karlsruhe bekam sie recht. Die Regelung verstoße gegen „die Grundsätze des Berufsbeamtentums“. Man ahnte es ja. Merkwürdig ist die Begründung des BVG, nur „das Bewusstsein seiner gesicherten Rechtsstellung“ ermöglichendem Beamten den unparteiischen Dienst für die Gesamtheit frei von politischen Pressionen. WAMS am 22.6.08 Klartext: Also auch lebenslange Vollbezahlung bei völliger Unfähigkeit. Selbst Beratung oder Versetzung sind ausgeschlossen (wären Einflussnahmen/Pressionen). Das Gesellschaftsbild mancher Verfassungsrichter erscheint problematisch, aber sie sind ja wohl selbst auch Beamte. Überspitzt ausgedrückt hat der Beamtensenat des BVG gesagt: Beamte werden für ihre Existenz bezahlt, nicht für ihre Tätigkeit (Thilo Sarrazin) Das heutige Beamtentum erscheint gesichert wie der feudalistische Adel des Mittelalters? Der Pöbel (Eltern) soll froh sein, wenn ein Lehrer überhaupt mal zum Dienst kommt und immer mehr tun auch dies nicht mehr (allein in Berlin sind 900 Lehrer dauerkrank und viele Tausend überwiegend krank).
Lehrerstrafen bei schlechten Noten Wenn Schüler in Russland schlechte Noten bekommen, müssen die Lehrer büßen. Das Bildungsministerium will den Paukern zur Strafe Gehaltsprämien streichen die einen wesentliche Teil der mageren Bezüge ausmachen. Schwache Zensuren zeugen von schwacher Pädagogik, so ein Ministeriumssprecher. Russische Schüler schrieben 2007 eine Art Zentralabitur. 25% fielen durch.
Schulerfolg auch ohne Empfehlung Die meisten Kinder, die trotz Realschulempfehlung das Gymnasium besuchen, sind dort in den ersten Jahren erfolgreich. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Leibniz Universität Hannover. Die Empfehlungen der Grundschullehrer seien nicht treffsicher genug, kritisiert Prof. Joachim Tiedemann. „In Niedersachsen beurteilen die Grundschullehrer, welche Schulform sich für ein Kind nach der vierten Klasse empfiehlt. Die Entscheidung über die Schulwahl treffen aber die Eltern. Die Studie stellt fest, dass in dem untersuchten Jahrgang jedes fünfte Kind von seinen Eltern auf eine anspruchsvollere Schulform geschickt wurde als empfohlen. Anm: In Deutschland werden Kinder mit Milliardenbeträgen in Nachhilfe gefördert und hier wird das wirkliche Schulwissen angehäuft. Das können sich aber nur wohlhabende Eltern leisten. Deshalb sind Lehrerempfehlungen völlig unwichtig. Noten reichen zur Orientierung . Nur die Eltern zählen. Wer sein Kind trotz schlechterer Noten zum Gymnasium schickt, kann trotzdem erfolgreich sein, wenn er es mit Nachhilfe, Ferienschule und Auslandsaufenthalt unterstützt.
Rektor nach mutmaßlichen Betrug in Schulaufsicht versetzt Schmid, Rektor des Gymnasium Ahlem/Hannover, ist bereits seit 2002 an die damalige Bezirksregierung (jetzt Landesschulbehörde) abgeordnet. Damals hatten maskierte Schüler kurz nach dem Amoklauf von Erfurt mit echt aussehenden Wasserpistolen das Schulzentrum gestürmt Erst nach und nach sei klar geworden, dass an der Schule einiges im Argen gelegen habe. Schmid habe häufig den Unterricht ausfallen lassen, Lehrmittel seien verschwunden . Schließlich habe er 2001/2002 in einem Halbjahr 80 Stunden in der Abrechnung unter den Tisch fallen lassen. Schmid selbst nutzte sein Schlusswort zu einer Anklage gegen Landesschulbehörde. Die Dauer ist beachtlich: Die Behörde hat das Disziplinarverfahren 2003 eingeleitet und im März 2006 Klage erhoben.. HAZ August 2008 Anm: Also noch mal deutlich: In der Schule verschwinden Materialien (Videokamera) Der Rektor unterrichtet eigentlich überhaupt nicht mehr, die Schüler spielen Schulüberfälle und als Maßnahme des Ministeriums wird der Rektor in die Schulaufsicht(!!!) versetzt und ein Verfahren über sieben Jahre verschleppt. Also 7 Jahre Gehalt für den Herrn Rektor ohne Arbeit. Aber keiner merkt es, denn die Jahre davor hat er wohl auch nicht unterrichtet.
Sechs Jahre nichts gemerkt Bei einem Teilnehmer wurde erst zum Ende der Grundschulzeit festgestellt, dass er eine Hörschwäche hatte, wegen der er in der Schule immer schlechter geworden war und irgendwann abgeschaltet hatte. In den entscheidenden Jahren seiner Schullaufbahn wurde er nicht speziell gefördert. Detlef Sartorius, Dozent beim ver.di-Bildungswerk mit Kursen gegen Analphabetismus HAZ Sep. 2008 Anm.: Also nicht ein Lehrer, sondern alle Lehrer dieser Schule haben sechs Jahre nichts gemerkt und damit wohl das Leben dieses Schülern zerstört.
Eine schwere Tätlichkeit eines Fünfjährigen erschüttert die Eltern- und Lehrerschaft an der Grundschule in Isernhagen N.B nahe Hannover Die kommissarische Rektorin wollte auf Anfrage zu dem „internen Vorfall“ aus „Datenschutzgründen“ keine Auskünfte geben. „Die Pausenaufsicht ist seit Jahren ein großes Problem.“, berichtet eine Mutter. Schon seit Jahren. verletzten sich immer wieder Kinder beim Spielen auf dem Klettergerüst. „Wir haben schon mit rechtlichen Mitteln gedroht“. Die Schulleiterin Ramona-Karmen Chentir habe mitgeteilt, es seien keine entsprechenden Vorfälle bekannt. Eine zweite Aufsicht sei dem Kollegium nicht zuzumuten. Dann müsse eben der Schulhof verkleinert werden. HAZ 26.9.08
350.000 Schüler bleiben pro Jahr sitzen und erleben Schule als totalen Frust. Zur Zeit geht jeder 2 Schüler mit Angst zur Schule. Jeder 3 Schüler benötigt eigentlich Nachhilfeunterricht. In die Reformschule in Jena jedoch gehen die Schüler gern und haben mehr Freizeit. 3/4 von ihnen machen das landesweite Zentralabitur. Der Unterschied dieser Schule ist die gute pädagogische Vorbereitung aller Lehrer. Die Jenaer Schule wurde mit Schulpreis 2003 ausgezeichnet. Die Jenaplan-Schule ist als Bürgerinitiative in der Wendezeit gegründet worden. Das Schulkonzept verbindet Impulse der klassischen Reformpädagogik mit einer Vielzahl moderner, aktivierender Lernformen und intensiver Elternbeteiligung. Die Jahrgangsklassen werden für einen großen Teil des Tages durch übergreifende, drei Altersstufen zusammenfassende Arbeitseinheiten ersetzt, um auch soziales Lernen zu ermöglichen. ZDF am 30.9.08 Sendung 37 Grad Anm.: Es gibt also erfolgreiche Schulen, die Vorbild seien könnten (ca. eine von tausend). Auch die erfolgreiche Bodenseeschule, das Internat Salem und Heidelberg sollte erwähnt werden.
Das deutsche Bildungssystem ist nach nach dem OECD-Bericht 2007 im internationalem Vergleich weiter zurückgefallen. Während die Bundesrepublik in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Studenten um 5 Prozent steigern konnte, legten die 29 anderen wichtigsten Industrienationen im Schnitt um 41 Prozent zu. Deutschland sackt damit im weltweiten Vergleich vom 10. auf den 22. Rang ab. Nur 21 Prozent aller 15-Jährigen in Deutschland könnten sich perspektivisch überhaupt ein Studium vorstellen. Im OECD-Schnitt sind dies 57 Prozent. Die Linkszeitung 18.Sept. 2007
Dabei ist allerdings zu bedenken, dass viele Staaten ganztägige Anwesenheit von den Lehrern verlangen, sagte Schleicher (OECD) „Überspitzt ausgedrückt hat der Beamtensenat des Bundesverwaltungsgerichts gesagt, Lehrer werden für ihre Existenz bezahlt, aber nicht für ihre Tätigkeit.“ Thilo Sarrazin, Berlins Finanzsenator, SPD Zwei andere, kürzlich veröffentliche Studien zeigten zudem, dass viele Lehrer schlicht den falschen Beruf gewählt haben und über 60 Prozent schon im Studium überfordert und wenig engagiert waren, stellte Professor Udo Rauin von der Frankfurter Goethe-Universität fest.
Rektor lässt 60 % seines Unterrichts über Jahre ausfallen
Insgesamt habe der Goslaer Rektor eigenmächtig 1250 Stunden zu wenig unterrichtet, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Braunschweig und dennoch zum Teil in den Klassenbüchern abgezeichnet. Außerdem soll er aus dem Schuletat für 20 000 Euro Zaubererutensilien angeschafft haben, die er vorwiegend persönlich nutzte. Warum der Pädagoge seine Unterrichtsverpflichtung eigenmächtig so drastisch reduziert habe, sei in dem Verfahren unklar geblieben, sagte der Gerichtssprecher. HAZ am 18.12.08 Anm.: Also über Jahre einfach nicht zum Unterricht gegangen. Keiner merkt etwas. Das geht wohl nur in Schulen und erklärt vielleicht den wirkliche durchschnittlichen Unterrichtsausfall von ca. 40% (nach Elternangaben) und der angeblichen Krankheitsquote von nur 9 % (Gem. Nds. Kulturministerium)
Lehrereinkommensvergleich 2008 Thomas (Gast) Ich (35 J, verh., zwei Kinder; LA Gymn., verbeamtet) habe 2950,- netto (nach Abzug der KV). Lehrer in Realschulen haben ungefähr. das gleiche Gehalt. Anm.: Bei einem mal angenommen Steuersatz von 25% also 2950 .- €. Um in der „Freien“ Wirtschaft dies zu bekommen, kostet ein Arbeiter brutto 7763.- € . (15% Krankenkasse/Pflegversicherung, , 20% Rentenversicherung, 3% Arbeislosenversicherung, 25 % Steuer= 62% Abzüge und 38% Auszahlung(2950))
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